
Zusammenfassung
| Name Botanisch | Alocasia | Name Deutsch | Elefantenohr, Pfeilblatt |
| Herkunft | Tropisches und subtropisches Asien bis Ostaustralien | Standort | Hell |
| Temperatur | 18 – 35 °C | Luftfeuchtigkeit | 60 – 80 % |
| Wasserbedarf | Zweimal wöchentlich | Dünger | Normalzehrer |
| Substrat | Durchlässige Blumenerde | Größe | 40 cm bis 3 m |
| Wuchs | Buschig – Hoch | Überwinterung | Zimmertemperatur |
| Blütezeit | Ganzjährig | Blütenfarbe | Cremeweiß |
| Vermehrung | Rhizome | Häufige Schädlinge und Krankheiten | Thripse, Spinnmilben, Blattfleckenkrankheit |
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Standort
Alocasien vertragen keine pralle Sonne, bevorzugen jedoch helle, warme Standorte mit erhöhter Luftfeuchtigkeit. Vor allem die kleineren Arten wie die Alocasia platinum, Alocasia melo oder die Alocasia ninja sind sehr gut für Terrarien geeignet.
Pflege
Die Wasserversorgung ist bei Alocasien besonders wichtig. Das Substrat sollte gleichmäßig leicht feucht, jedoch niemals dauerhaft nass sein, da Staunässe Wurzelfäule begünstigt. Eine gut durchlässige Erde ist deshalb besonders wichtig. Für ein gesundes Wachstum genügt etwa einmal monatlich eine Düngergabe.
Wachstum und Blüte
Es gibt zahlreiche Alocasia-Arten und -Sorten, die sich in Größe, Blattform und Färbung deutlich unterscheiden. Ihr Grundaufbau ist jedoch ähnlich: Aus dem Rhizom wachsen lange Blattstiele, an deren Ende jeweils ein Blatt sitzt.
Zu den kompakteren Formen gehören etwa Alocasia ‘Black Velvet’, Alocasia ‘Bambino’ und Alocasia ‘Tiny Dancer’. Alocasia zebrina und Alocasia ‘Stingray’ werden deutlich größer. Alocasia macrorrhizos kann unter geeigneten Bedingungen mehrere Meter hoch werden.
Alocasien gehören zur Familie der Aronstabgewächse. Ihr Blütenstand besteht aus einem Kolben, dem sogenannten Spadix, der von einem meist cremefarbenen bis grünlichen Hochblatt, der Spatha, umgeben ist. Im Vergleich zu den auffälligen Blättern wirken die Blütenstände eher unscheinbar.
Vermehrung
Alocasien werden überwiegend vegetativ vermehrt. Am einfachsten ist es, Tochterpflanzen abzutrennen oder das fleischige Rhizom zu teilen. Die abgetrennten Pflanzenteile können beispielsweise in Perlit bewurzelt werden.
Überwinterung
Alocasien können bei Zimmertemperatur überwintert werden.
Besonderheiten
Bei Alocasien werden Blütenstände häufig entfernt, damit die Pflanze ihre Energie weiter in die Entwicklung der auffälligen Blätter investiert. Außerdem sind Alocasien nicht zum Verzehr geeignet. Der Pflanzensaft kann Haut und Augen reizen, weshalb beim Teilen oder Umtopfen Handschuhe sinnvoll sind.



