

Aussehen
Der Raubthrips Franklinothrips vespiformis ist 2–3 mm groß und schwarz bis dunkelbraun gefärbt. Besonders auffällig ist das weiße Band am Hinterleibsende, durch das er auf den ersten Blick wie eine kleine Ameise wirkt. Die Larven unterscheiden sich deutlich von den erwachsenen Tieren: Sie sind leuchtend rot gefärbt und durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien, bevor sie sich verpuppen und zum adulten Tier werden.
Lebensraum
Seinen Ursprung hat der Raubthrips in den tropischen Regionen Zentralamerikas. In unseren Breiten wird er vor allem in geschützten Bereichen wie Gewächshäusern oder Wintergärten zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.
Lebenszyklus
Ein Weibchen legt im Laufe seines Lebens etwa 170 Eier ab. Bei einer Temperatur von rund 25 °C dauert die Entwicklung vom Ei bis zum ausgewachsenen Tier ungefähr 22 Tage. Während dieser Zeit werden mehrere Larvenstadien durchlaufen, ehe die Tiere sich verpuppen und schließlich als adulte Raubthripse schlüpfen.
Nahrung
Franklinothrips ist ein spezialisierter Gegenspieler von Thripsen. Die Larven saugen während ihrer Entwicklung rund 22 Thrips-Erstlarven aus. Erwachsene Tiere gehen nicht nur auf Zweitlarven, sondern auch auf ausgewachsene Blatthripse los. Dadurch tragen sie in allen Entwicklungsstadien effektiv zur Eindämmung von Thripsbefall bei.
Zusammenfassung
| Natürliches Vorkommen: | Tropischen Regionen Zentralamerika |
| Eingesetzt gegen: | Thripse |
| Einsatzort: | Gewächshaus, Innenbereiche |
| Erhältliches Stadium: | Adulte Tiere |
| Umgebungsanforderungen: | 18 – 30 °C Luftfeuchtigkeit über 65 % |
| Ausbringung: | Ausstreuen |
| Beweglichkeit: | Krabbelnd |
